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	<description>Cooles JVS</description>
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		<title>Rüdiger Grubes 41-Milliarden-Euro-Plan</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 10:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SISOP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn News]]></category>
		<category><![CDATA[41-Milliarden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Deutsche-Bahn-Chef R&#252;diger Grube will die Intercity-Flotte erneuern und ICE-3 modernisieren. F&#252;r Arriva gibt es offenbar 30 Interessenten.
Von R&#252;diger Grube hie&#223; es bei seinem Amtsantritt als Chef der Deutschen Bahn im Fr&#252;hjahr 2009, er agiere bed&#228;chtiger und weniger impulsiv als sein Vorg&#228;nger Hartmut Mehdorn. Diesen Eindruck best&#228;tigt der Chef des bundeseigenen und gr&#246;&#223;ten deutschen Konzerns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche-Bahn-Chef R&uuml;diger Grube will die Intercity-Flotte erneuern und ICE-3 modernisieren. F&uuml;r Arriva gibt es offenbar 30 Interessenten.</p>
<p><img align="left" alt="" height="161" hspace="10" src="http://www.jvs.se/wp-content/uploads/image/Fotolia_232268_XS.jpg" vspace="10" width="200" />Von R&uuml;diger Grube hie&szlig; es bei seinem Amtsantritt als Chef der Deutschen Bahn im Fr&uuml;hjahr 2009, er agiere bed&auml;chtiger und weniger impulsiv als sein Vorg&auml;nger Hartmut Mehdorn. Diesen Eindruck best&auml;tigt der Chef des bundeseigenen und gr&ouml;&szlig;ten deutschen Konzerns keineswegs. Die Bahn ist eine riesige Dauerbaustelle, ein Unternehmen, das mit Pannen und technischen Defekten, mit Versp&auml;tungen und veraltetem Ger&auml;t, mit Gro&szlig;projekten und gro&szlig;en Pl&auml;nen permanent &Auml;rger und Kritik auf sich zieht. Grube scheint die Herausforderung zu gefallen: Er verkauft den vielschichtigen Wandel in Europas gr&ouml;&szlig;tem Verkehrskonzern offensiv und energiegeladen.</p>
<p>Zwischen den europ&auml;ischen Bahnen herrscht noch kein fairer Wettbewerb</p>
<p>	&quot;Wir wollen ein sympathisches, ressourcenschonendes und wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen werden&quot;, sagte der Manager, der vor seiner Zeit bei der Bahn lange in Spitzenfunktionen f&uuml;r den Daimler-Konzern gearbeitet hat, am Mittwochabend beim Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten in der Patriotischen Gesellschaft.</p>
<p>	<span id="more-23"></span>Das h&ouml;rt sich leichter an, als es ist. Grube k&auml;mpft an vielen Fronten zugleich. Die ICE-Flotte leidet unter Pannen und Materialerm&uuml;dung, im Sommer etwa in Gestalt &uuml;berlasteter Klimaanlagen. Der Ausbau der Infrastruktur ist ein z&auml;hes Gesch&auml;ft, wie vor allem der massive Widerstand gegen den Neubau des Stuttgarter Bahnhofs zeigt, das Projekt &quot;Stuttgart 21&quot;. Die Konkurrenten der Deutschen Bahn, 323 andere Unternehmen sind es laut Grube derzeit, tummeln sich am deutschen Markt &#8211; w&auml;hrend andere Staaten, vor allem Frankreich, &quot;ihre Grenzen nach wie vor dicht halten&quot;, wie der Bahnchef anmerkte. Die Kritik richtet sich vor allem an Frankreichs Staatsbahn SNCF, den Hauptrivalen der Deutschen Bahn.</p>
<p>	Bis zum Jahr 2015 wollen die Bahn und der Bund insgesamt 41 Milliarden Euro in die Modernisierung der Z&uuml;ge und der Schienenwege in Deutschland stecken, das ist im j&auml;hrlichen Durchschnitt mehr als in den vergangenen Jahren. Die Intercity-Flotte soll erneuert werden, die Hochgeschwindigkeitsz&uuml;ge der ICE-Typen &uuml;berarbeitet und modernisiert. Im Fadenkreuz stehen dabei vor allem die ICE 3, deren Klimaanlagen im Sommer reihenweise ausfielen, aber auch die Neigetechnikz&uuml;ge ICE T, deren Neigetechnik nicht funktioniert. &quot;Die ICE m&uuml;ssen auf Vordermann gebracht werden, vorher sind unsere Kunden nicht zufrieden&quot;, sagte Grube. Viel Geld flie&szlig;t angesichts des Wirtschaftswachstums aber auch in neue G&uuml;terz&uuml;ge und -lokomotiven. Europaweit will die Deutsche Bahn daf&uuml;r in diesem Jahr die Rekordsumme von 410 Millionen Euro ausgeben.</p>
<p>	W&auml;hrend in Deutschland modernisiert wird, baut die Bahn ihre Pr&auml;senz am europ&auml;ischen Markt aus, im Nahverkehr vor allem durch die &Uuml;bernahme des britischen Konkurrenten Arriva. Die EU-Kommission genehmigte den Kauf mit der Auflage, dass die Bahn das gesamte Gesch&auml;ft von Arriva Deutschland ver&auml;u&szlig;ern muss. Es gebe daf&uuml;r 30 Interessenten, aber noch keine Gebote, sagte Grube. Der Bahnvorstand habe entschieden, dass die 50 Einzelgesellschaften von Arriva Deutschland als Gesamtpaket verkauft werden, damit es &quot;keine Rosinenpickerei&quot; gebe.</p>
<p>	Zu Arriva Deutschland geh&ouml;ren unter anderem Beteiligungen an den norddeutschen Bahnunternehmen ODEG und Metronom. Dort w&uuml;rde die Benex, das Tochterunternehmen der Hamburger Hochbahn, gern ihre Anteile aufstocken. Angesichts eines Gesamtverkaufs ist es aber unwahrscheinlich, dass die Benex dazu eine Gelegenheit bekommt. Andererseits k&ouml;nnte ausgerechnet SNCF mit einer &Uuml;bernahme von Arriva Deutschland seine Pr&auml;senz am deutschen Markt stark ausbauen. Die Bahn ist vor allem daran interessiert, den h&ouml;chsten Preis f&uuml;r Arriva Deutschland zu erzielen. &quot;Wenn es SNCF ist, dann ist es eben SNCF&quot;, sagte Grube.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1619751/Ruediger-Grubes-41-Milliarden-Euro-Plan.html</p>
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		<title>GDL und Deutsche Bahn verhandeln in Frankfurt</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 10:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SISOP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn News]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn verhandelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lokomotivf&#252;hrer schauen heute gespannt nach Frankfurt &#8211; dort setzt ihre Gewerkschaft die Gespr&#228;che mit der Deutschen Bahn fort.
PRIMAVERA-LAND. Seit Anfang des Jahres haben die Lokf&#252;hrer der Kahlgrundbahn bei uns immer wieder die Arbeit niedergelegt, im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen.Die Lokf&#252;hrer der Hessischen Landesbahn und der vectus-Verkehrsgesellschaft bei uns haben in den vergangenen Wochen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lokomotivf&uuml;hrer schauen heute gespannt nach Frankfurt &#8211; dort setzt ihre Gewerkschaft die Gespr&auml;che mit der Deutschen Bahn fort.</p>
<p><strong>PRIMAVERA-LAND. </strong>Seit Anfang des Jahres haben die Lokf&uuml;hrer der Kahlgrundbahn bei uns immer wieder die Arbeit niedergelegt, im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen.Die Lokf&uuml;hrer der Hessischen Landesbahn und der vectus-Verkehrsgesellschaft bei uns haben in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder gestreikt. H&auml;ufig kam es zu Behinderungen im Rhein-Main-Gebiet &#8211; gerade auf der Strecke Hanau &#8211; Sch&ouml;llkrippen. Die GDL fordert sichere Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r die Lokf&uuml;hrer, wenn ein Schienennetz den Betreiber wechselt. Au&szlig;erdem will sie einen Rahmentarifvertrag f&uuml;r alle Lokf&uuml;hrer durchsetzen &#8211; sprich: gleicher Lohn, dieselben Arbeitszeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: http://www.primavera24.de/lokalnachrichten/rhein-main-gebiet/5639-gdl-und-deutsche-bahn-verhandeln-in-frankfurt.html</p>
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		<title>Defekte Klimaanlage im ICE</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 13:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SISOP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn News]]></category>
		<category><![CDATA[klimaanlage]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8222;Es ist ein Unding, dass Zugbegleiter oder Lokomotivf&#252;hrer nach solchen Vorf&#228;llen angeklagt werden.&#8220; Das erkl&#228;rte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&#252;hrer Claus Weselsky als Reaktion auf die heutige Anklage des Zugchefs im Zusammenhang mit der defekten Klimaanlage des ICE. Beide erhalten ihre Anweisungen von den Betriebs- oder Transportleitungen. Eigenst&#228;ndig d&#252;rfen sie nur bei Gefahr f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="vorspann">
<p>&bdquo;Es ist ein Unding, dass Zugbegleiter oder Lokomotivf&uuml;hrer nach solchen Vorf&auml;llen angeklagt werden.&ldquo; Das erkl&auml;rte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft <img align="right" alt="" height="133" hspace="10" src="http://www.jvs.se/wp-content/uploads/image/Fotolia_2957406_XS.jpg" vspace="10" width="200" />Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer Claus Weselsky als Reaktion auf die heutige Anklage des Zugchefs im Zusammenhang mit der defekten Klimaanlage des ICE. Beide erhalten ihre Anweisungen von den Betriebs- oder Transportleitungen. Eigenst&auml;ndig d&uuml;rfen sie nur bei Gefahr f&uuml;r Leib entscheiden. Bei den defekten Klimaanlagen und &uuml;berhitzten ICEs bestehen bei der Einsch&auml;tzung der Lage gleich zwei Probleme:</p>
</div>
<ul>
<li>Erstens ist das Empfinden der Reisenden bei hohen Temperaturen sehr unterschiedlich. F&uuml;r den einen ist es lediglich hei&szlig;, w&auml;hrend andere sehr viel empfindsamer reagieren.</li>
<li>Zweitens leiden Lokomotivf&uuml;hrer und Zugbegleiter unter den gleichen schlechten Bedingungen in den Z&uuml;gen. Beide sind jedoch in erster Linie Eisenbahner, die ihre Verantwortung wahrnehmen, die Reisenden trotz technischer M&auml;ngel, die nicht betriebsgef&auml;hrdend sind, p&uuml;nktlich ans Ziel zu bringen.</li>
</ul>
<p class="vspace">Eine regelm&auml;&szlig;ige Unterbesetzung mit Zugbegleitern f&uuml;hrt dar&uuml;ber hinaus zu enormen Belastungen unserer Kollegen. Damit einhergehend ist eine notwendige Pr&auml;senz in den einzelnen Zugabschnitten nicht immer gew&auml;hrleistet. Ein Zugbegleiter kann daher nicht immer sehen, ob es einem Fahrgast schlecht geht.</p>
<p class="vspace">Die DB hat mittlerweile eine Weisung herausgegeben, wie bei hohen Temperaturen in den ICEs zu verfahren ist. Das richtige Verhalten h&auml;tte auch in der Aus- und Weiterbildung geschult werden k&ouml;nnen. Leider musste erst ein Vorfall passieren.</p>
<p class="vspace">Es sind M&auml;ngel in den Z&uuml;gen, die zwar nicht betriebsgef&auml;hrdend sind, die aber trotzdem sehr unangenehm sein k&ouml;nnen, wie die defekten Klimaanlagen zeigen. Ursache ist sicher auch eine nicht voll umf&auml;ngliche Wartung aller Komponenten in den Z&uuml;gen. &bdquo;Dies wurde fr&uuml;her gew&auml;hrleistet, ist aber durch den Spar- und B&ouml;rsenkurs zunehmend verloren gegangen. Eine vorbeugende Instandhaltung aller Komponenten ist das, was diese Eisenbahn nicht nur f&uuml;r ihr Image, sondern auch f&uuml;r einen qualitativ hochwertigen Eisenbahnverkehr ben&ouml;tigt. Nur dadurch k&ouml;nnen die Belastungen von Lokf&uuml;hrern und Zugbegleitern gesenkt und damit einhergehend auch die Kundenzufriedenheit gew&auml;hrleistet werden, so Weselsky: &bdquo;Hier muss das DB-Management unter Herrn Grube noch wesentlich schneller und h&auml;rter korrigierend eingreifen als bisher.&ldquo;</p>
<p class="vspace">&nbsp;</p>
<p class="vspace">Quelle: http://www.gdl.de/pmwiki.php?n=Aktuell.Pressemitteilung-1279204858</p>
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		<title>Bahn plant in Nürnberg vorerst ohne den Hennigsdorfer Superzug Talent 2</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 13:20:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SISOP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn News]]></category>
		<category><![CDATA[Hennigsdorfer Superzug]]></category>

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		<description><![CDATA[N&#220;RNBERG/POTSDAM - Er sollte das neue Flaggschiff im Regionalverkehr der Deutschen Bahn werden &#8211; der Talent 2, der im Bombardier-Werk in Hennigsdorf (Oberhavel) gebaut wird. Doch mittlerweile hat der neue Zug einen kapitalen Fehlstart hingelegt. Weil das Fahrzeug bislang vom Eisenbahnbundesamt (EBA) noch nicht zugelassen ist, hat sich bereits die Auslieferung f&#252;r die Moseltalbahn in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="hermes_block"><span class="hermes_spitzmarke">N&Uuml;RNBERG/POTSDAM -</span> Er sollte das neue Flaggschiff im Regionalverkehr der Deutschen Bahn werden &ndash; der Talent 2, der im Bombardier-Werk in Hennigsdorf (Oberhavel) gebaut wird. Doch mittlerweile hat der neue Zug einen kapitalen Fehlstart hingelegt. Weil das Fahrzeug bislang vom Eisenbahnbundesamt (EBA) noch nicht zugelassen ist, hat sich bereits die Auslieferung f&uuml;r die Moseltalbahn in Rheinland-Pfalz und die Regionalstrecke zwischen Cottbus und Leipzig verz&ouml;gert (MAZ berichtete). Gestern musste Bombardier-Deutschlandchef Klaus Baur nun einr&auml;umen, dass es auch mit der Auslieferung von 42 Z&uuml;gen an die neue S-Bahn in N&uuml;rnberg zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wohl nichts wird.</p>
<p class="hermes_block"><img align="left" alt="" height="100" hspace="10" src="http://www.jvs.se/wp-content/uploads/image/Fotolia_4459599_XS.jpg" vspace="10" width="150" />Baur entschuldigte sich daf&uuml;r bei &bdquo;der Deutschen Bahn, den Fahrg&auml;sten und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft&ldquo;. 30 Talent 2 f&uuml;r N&uuml;rnberg seien fertig, der Rest befinde sich in der Endmontage. Allen fehlt aber nach wie vor die Zulassung.</p>
<p class="hermes_block">Vor allem an der Software der Fahrzeuge m&uuml;ssten &Auml;nderungen vorgenommen werden, so Baur. Sie habe die fehlerhafte Steuerung von Bremsen, Antrieb und etlichen anderen Komponenten verursacht, die unter anderem dazu f&uuml;hrten, dass drei zu Schulungszwecken gelieferte Z&uuml;ge im Juli von der Bahn f&uuml;r unbrauchbar erkl&auml;rt und zur&uuml;ckgeschickt wurden.</p>
<p class="hermes_block">Die Schwierigkeiten bei der Fertigung sind laut Baur vor allem dadurch entstanden, dass sich w&auml;hrend des langwierigen Zulassungsprozesses internationale Normen ver&auml;ndert h&auml;tten. Weil jedes von der Bahn abgerufene Fahrzeuglos auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten ist, m&uuml;sse es extra vom Eisenbahnbundesamt abgesegnet werden. F&uuml;r das Werk in Hennigsdorf mit 2000 Besch&auml;ftigten hat die Verz&ouml;gerung laut Baur keine Folgen: &bdquo;Die Produktion l&auml;uft ja, der Standort ist ausgelastet.&ldquo;</p>
<p class="hermes_block">Fakt ist, dass nicht nur Bombardier Probleme mit der Zulassung von neuen Fahrzeugen durch das Eisenbahnbundesamt hat. Ende des vergangenen Jahres konnte der private Bahnbetreiber Eurobahn den Verkehr auf zwei Regionalexpresslinien in Nordrhein-Westfalen zun&auml;chst nicht im geplanten Umfang starten. Der Grund: Einige Fahrzeuge des Typs Flirt des in Berlin produzierenden Herstellers Stadler hatten noch keine Zulassungen. In Bayern indes fehlten im Dezember zum Teil monatelang Fahrzeuge des Typs Coradia Continental des Herstellers Alstom wegen fehlender Zulassung.</p>
<p class="hermes_block">Bombardier-Manager Baur r&auml;umte ein, die neue Komplexit&auml;t der Zulassungsprozesse &bdquo;haben wir untersch&auml;tzt&ldquo;. In Zukunft werde man &bdquo;&uuml;berdenken, ob Liefertermine von zwei Jahren wie bisher &uuml;berhaupt noch zugesichert werden k&ouml;nnen&ldquo;. (Von Gerald Dietz und Arno Stoffels)</p>
<p><em><strong>Erhebliche Nachteile f&uuml;r die Bahn und die Fahrg&auml;ste:</strong></em></p>
<p><em>Die versp&auml;tete Lieferung des Talent 2 verursacht der Deutschen Bahn gro&szlig;e Probleme. F&uuml;r die N&uuml;rnberger S-Bahn, die ab Dezember auf das Dreifache ihres bisherigen Streckennetzes anwachsen soll, m&uuml;ssen nun aus ganz Deutschland gebrauchte Fahrzeuge beschafft werden.</em></p>
<p><em>150 Lokf&uuml;hrer und 100 Besch&auml;ftigte in den Werkst&auml;tten, die teilweise bereits auf dem Talent 2 geschult worden sind, m&uuml;ssen jetzt auf die Ersatzfahrzeuge vorbereitet werden. Zur H&ouml;he der entstehenden Mehrkosten wollte die Bahn gestern keine Angaben machen.</em></p>
<p><em>F&uuml;r die Fahrg&auml;ste bringt die Verz&ouml;gerung erhebliche Unbequemlichkeiten. Die Bahnsteigh&ouml;hen im neuen S-Bahn-Netz sind auf den Talent 2 zugeschnitten. Jetzt sind bis zu 20 Zentimeter H&ouml;henunterschied zu &uuml;berwinden. MAZ</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Quelle:http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11861491/485072/Bahn-plant-in-Nuernberg-vorerst-ohne-den-Hennigsdorfer.html</em></p>
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		<title>Streit um einheitliche Tarife für Eisenbahnbranche</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 13:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SISOP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn News]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche bahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin (dpa) &#8211; Im Streit um einheitliche Tarife f&#252;r die Eisenbahnbranche fordert die Gewerkschaft Transnet von den Konkurrenten der Deutschen Bahn eine klare Linie. Der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) d&#252;rfe sich nicht l&#228;nger einem Branchentarifvertrag verweigern.
Das sagte der Transnet-Vorsitzende Alexander Kirchner am Dienstag der Deutschen Presse- Agentur dpa. Transnet, deren Schwestergewerkschaft GDBA und die Lokf&#252;hrergewerkschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (dpa) &#8211; Im Streit um einheitliche Tarife f&uuml;r die Eisenbahnbranche fordert die Gewerkschaft Transnet von den Konkurrenten der Deutschen Bahn eine klare Linie. Der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) d&uuml;rfe sich nicht l&auml;nger einem Branchentarifvertrag verweigern.</p>
<p><img align="right" alt="" height="150" hspace="10" src="http://www.jvs.se/wp-content/uploads/image/Fotolia_2046814_XS.jpg" vspace="10" width="200" />Das sagte der Transnet-Vorsitzende Alexander Kirchner am Dienstag der Deutschen Presse- Agentur dpa. Transnet, deren Schwestergewerkschaft GDBA und die Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL f&uuml;hren derzeit Verhandlungen &uuml;ber Branchentarife. Au&szlig;er der Deutschen Bahn (DB) sind auch f&uuml;nf gro&szlig;e private Unternehmen dazu bereit, der AGVDE jedoch nicht.</p>
<p>In Berlin verhandelten die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer und die Bahn am Dienstag &uuml;ber erste Details eines Vertrages, der am Ende f&uuml;r alle 20&nbsp;000 Lokf&uuml;hrer in Deutschland gelten k&ouml;nnte. Dazu m&uuml;sste aber auch noch eine Einigung mit gro&szlig;en Privatbahnen erzielt werden.</p>
<p>Es gehe um ein &laquo;sehr komplexes und in Deutschland bislang einmaliges Werk&raquo;, sagte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky vor Verhandlungsbeginn. Er rechne deshalb nicht mit einer schnellen Einigung. Bis zum Sp&auml;tnachmittag wurden keine Zwischenergebnisse bekannt. Der GDL ist ebenso wie Transnet und GDBA wichtig, dass Besch&auml;ftigte bei Wechsel eines Bahnbetreibers nach Neuvergabe eines Streckennetzes nicht ihren Arbeitsplatz verlieren. Die GDL pocht auf diesem Grundsatz f&uuml;r ihre Klientel, die Lokf&uuml;hrer.</p>
<p>Deutsche Bahn und GDL hatten in der Vorwoche vereinbart, dass ein Branchentarifvertrag f&uuml;r mindestens 90 Prozent der 20&nbsp;000 Lokf&uuml;hrer in Deutschland gelten m&uuml;sse, wie Weselsky berichtete. Da 80 Prozent bei der DB angestellt seien, m&uuml;ssten auch die Privatbahnen &laquo;ma&szlig;geblich in die Verhandlungen einbezogen werden&raquo;. Am 23. August werde die GDL sich erstmals mit Vertretern der f&uuml;nf gro&szlig;en DB- Konkurrenten Veolia, Abellio, Arriva, Keolis und Benex treffen.</p>
<p>Transnet-Chef Kirchner betonte, Ziel des geforderten Vertrages sei nicht, mehr Geld f&uuml;r die Besch&auml;ftigten herauszuholen. Es gehe vielmehr darum, bei k&uuml;nftigen Ausschreibungen von Bahnstrecken &laquo;einen Standard f&uuml;r Einkommen und Arbeitsbedingungen festzulegen, den die Arbeitnehmer heute bereits haben&raquo;.</p>
<p>Im Arbeitgeberverband AGVDE sind rund 120 Bahn- und Busunternehmen Mitglied, die nicht zur bundeseigenen Deutschen Bahn geh&ouml;ren, zum Beispiel die Hessische Landesbahn und die Osthannoverschen Eisenbahnen. Der AGVDE vertritt die Auffassung, dass ein Branchentarifvertrag die starke Position der DB zementieren w&uuml;rde. Die Bahnkonkurrenz habe &laquo;nur ihre niedrigen Personalkosten als Wettbewerbsvorteil&raquo;. Kirchner entgegnete, der Wettbewerb m&uuml;sse &uuml;ber Leistung und Qualit&auml;t ausgetragen werden und nicht dar&uuml;ber, &laquo;wer die billigsten Arbeitnehmer hat&raquo;.</p>
<p>Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1023042</p>
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