Mit der Bahn nach England

09. Dezember 2010

Es ist doch nun tatsächlich möglich mit der bahn nach England zu kommen.

Dies ist nun möglich durch den neuen Tunnel.

Mehr dazu hier:

http://www.england-seiten.de/Service/Anreise-nach-England/Bahn-nach-England.php

Auch im englischen Fussball Forum gibts einen Thread dazu:

http://www.soccer-sportsbetting.co.uk/

Denn speziell für europäische Fussball Fans dürfte dieser Weg eine Erleichterung darstellen.

 

Überfüllte Züge: Bahn erhält kein Geld

05. Dezember 2010

Der Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) kürzt die Zahlungen an die Deutsche Bahn, wenn die ihren Transportauftrag mit Verspätung oder zu kurzen Zügen erfüllt. Nachdem sich Beschwerden über die Zustände im Schienen-Nahverkehr häufen, fordert die Düsseldorfer SPD Verbesserungen.

Für die beiden Fahrgäste, die vergangenen Donnerstag in einem übervollen Regionalexpress kollabiert sind, dürfte es nur ein schwacher Trost sein: Die Deutsche Bahn, die an diesem Tag den Regionalexpress RE 1 nicht wie üblich mit fünf, sondern wegen einer "technischen Störung" nur mit vier Wagen auf di e Schiene geschickt hatte, bekommt dafür vom VRR weniger Geld.

"Wir kontrollieren auf allen Linien mit so genannten Liefernachweisen, wie viele Wagen eingesetzt werden", sagt Sabine Tkatzik, Sprecherin des Verkehrsverbunds Rhein Ruhr (VRR). Der vertraglich vereinbarte Preis, für den die Deutsche Bahn im Auftrag des Verbunds große Teile des Schienen-Regionalverkehrs abwickelt, werde aber nur gezahlt, wenn die Bahn auch liefert, was bestellt war.

Dass gerade auf der Linie des RE 1 in dieser Hinsicht "massive Probleme" auftreten, ist dem Verbund bekannt, sagt Tkatzik und macht dafür nicht allein die Bahn verantwortlich. Gerade die Rhein-Ruhr-Strecke sei besonders stark frequentiert. Güter-, Fern- und Nahverkehr müssten sich dort die Schienen teilen. "Ein Nadelöhr in der Infrastruktur", so Tkatzik.

Abhilfe soll vom nächsten Jahr an ein zusätzlicher Wagen schaffen, der an den RE 1 angehängt wird. Die Kosten wird der VRR nicht allein aus den Weiterlesen »

Für Hitze-Trip mit der Bahn gibt’s jetzt 250 Euro

28. November 2010

Der Fall: Hannelore Osei-Kofi (70) aus Tempelhof ist im Sommer nach Oldenburg gereist. Mit Schwiegertochter und zwei Enkeln von zwei und vier Jahren. Es sollte eine gemütliche Bahnfahrt werden. Daraus wurde ein Höllentrip.

 

Das Problem: "Nach Spandau wurden wir informiert, dass der Zug nicht auf direktem Weg Hannover erreichen wird. Dass diese Umleitung zu einer Verspätung von etwa fünf Stunden führen würde, konnte man da noch nicht ahnen", schreibt Hannelore Osei-Kofi in ihrem Beschwerdebrief an die Deutsche Bahn. "Also hofften wir, in der großen Hitze nicht allzu lange mit den zwei kleinen Kindern aushalten zu müssen. Aber das war, wie Sie wissen, ein Irrtum." Draußen waren 38 Grad, im Zug entschieden mehr. Unsere Leserin ist Diabetikerin und leidet an Herz-Kreislauf-Beschwerden. Ihr Brief an die Bahn endet mit: "Ich erwarte von Ihnen eine angemessene Entschädigung." Die Bahn reagiert darauf knapp vier Wochen später: Die Prüfung habe eine Verspätung von 62 Minuten wegen "unabwendbarer Umstände" ergeben. Dafür bietet das Unternehmen 65 Euro an. Hannelore Osei-Kofi glaubt ihren Augen nicht zu trauen und bittet uns um Hilfe: "Das ist schlichtweg zu wenig. Wir kamen nachweislich fünf Stunden später an."Die Lösung: Wir schreiben dem Bahn-Pressechef, der für Berlin und Brandenburg zuständig ist. Noch einmal dauert es etwa drei Wochen. Unser Vorstoß hat sich gelohnt. Hannelore Osei-Kofi erhält jetzt einen Reisegutschein über 250 Euro. Sie sagt zur B.Z.: "Das verstehe ich unter angemessen. Vielen Dank."

quelle: http://www.bz-berlin.de/archiv/fuer-hitze-trip-mit-der-bahn-gibt-s-jetzt-250-euro-article1032003.html

“Bahn-Initiative Greifswald” gegründet

23. November 2010

Die Initiative wird sich dafür stark machen, die geplanten Streichungen der InterCity Zugverbindungen der Deutschen Bahn auf der Strecke Berlin-Stralsund via Greifswald zu verhindern. Anlass zur Gründung der "Bahn Initiative Greifswald" war die Ankündigung der Deutschen Bahn, die InterCity Verbindungen zwischen Berlin und Stralsund ab dem Winterfahrplan 2010/11 von derzeit 4-5 auf 2 Zugpaare je Tag zu streichen. Dies wurde am 21.09.2010 auf einer Podiumsdiskussion zur Zukunft des Bahnfernverkehrs in Vorpommern unter Beteiligung der Deutschen Bahn AG in Greifswald diskutiert. Rasmus Klöpper, Sprecher der Initiative sagte: "Die Bahn gibt eine zu geringe Auslastung als Grund für die Streichung an. Sie hat aber als bundeseigenes Unternehmen eine grundgesetzliche Verpflichtung. Sie muss dem Wohl der Allgemeinheit durch ein ausreichendes Verkehrsangebot Rechnung tragen. Dies tut sie nicht, wenn man von Greifswald innerhalb eines Tages mit dem IC nicht mehr sinnvoll nach Berlin und zurück kommt. Da wird unsere Region Schaden nehmen."

Ein weiteres Ziel der Initiative ist eine Verbesserung der Qualität des Regionalverkehrs der Bahn in Mecklenburg-Vorpommern. Laut PRO BAHN e.V. Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern werden Anfang 2011 die Regionalexpresslinien von Stralsund und Rostock nach Berlin für die nächsten 15 Jahre europaweit ausgeschrieben. "Hier lohnt es sich, für eine gute Qualität zu sorgen. Und das muss schnell geschehen", so Sprecher Klöpper.

Am 09.11.2010 schrieb die Ostseezeitung Greifswald, die Bahn werde auf öffentlichen Druck ab März 2011 einen zusätzlichen Pendler-IC einsetzen. Hauke Juranek, Ansprechpartner für Mecklenburg-Vorpommern bei PRO BAHN e.V. dazu: "Es ist nicht zu erkennen, inwieweit dies eine wesentliche Verbesserung darstellt, denn an welchen Tagen dieser Zug fahren wird, hat die Deutsche Bahn nicht mitgeteilt."

Mitglieder der Bahn-Initiative Greifswald sind interessierte Bürger und Vertreter von Parteien, Vereinigungen und der Wissenschaft. Die Initiative ist offen für weitere interessierte Bürger. Das nächste Treffen findet am 01.12.2010 um 19.00 Uhr in der Brasserie Hermann in Greifswald statt.

quelle: http://www.mvregio.de/nachrichten_region/437787.html

The rate Agent for my stuff

23. November 2010

I found a very good tool to rate my old stuff like cell phones and my stamp collection. My idea was to sell some pieces but i am not sure about the worth of it. So i looked online and found the rateagent http://www.rateagent.co.uk

It is very inetresting to search for all the old things ;-)

Wer ist schuld am Tod im Tunnel?

17. November 2010

Dass es im Tunnel der Standseilbahn brennen könnte, sei "undenkbar", sagte der zuständige Mann in der Wiener Seilbahnbehörde. Für den Fremdenverkehrsdirektor von Kaprun war es sogar "paradox", dass da je Feuer ausbrechen könnte. Beide Herren trafen ihr Urteil am Tag, an dem es geschehen war. Am Morgen des 11. November 2000, kurz nach 9 Uhr, starben 155 Menschen im Tunnel, darunter 37 Deutsche. Die meisten waren Skifahrer, die auf dem Gletscher des Kitzsteinhorns die Wintersaison eröffnen wollten. Die Trauer eint österreichische, deutsche, amerikanische, japanische, slowenische, tschechische, britische und niederländische Familien. Seit jenem Tag kämpfen die Angehörigen der Opfer um Gerechtigkeit und darum, Antworten auf ihre Fragen zu bekommen. Wer ist für die Tragödie verantwortlich? Und vor allem: Hätte sie verhindert werden können?

Der Wiener Anwalt Johannes Stieldorf, der bei dem Brand seinen 18-jährigen Sohn Matthäus verloren hat, spricht noch heute von "einer grenzenlosen Enttäuschung über unser Rechtssystem". "Das Menschliche fehlte", sagt Ursula Geiger, die ihren 14-jährigen Sebastian verlor. Opferanwalt Gerhard Podovsovnik ist sauer auf die Justiz, die bis heute keinen Verantwortlichen für das Desaster ausfindig gemacht hat.

Zwei Minuten nach der Einfahrt in den Tunnel unter dem Gletscher blieb die Bahn plötzlich stehen. Nur wer hinten stand, konnte ahnen, warum: Im hinteren Führerstand, der nur während der Talfahrt besetzt war, brannte es. Die Türen blieben zu, öffnen ließen sie sich von innen nicht. Feuerlöscher gab es keine, auch keine Nothämmer, um die Scheiben einzuschlagen. Mut und Kraft gehörten dazu, sich jetzt gewaltsam zu befreien. Hermann Geier (63) aus Vilseck in Bayern nahm seinen Skistock, zerschlug die Plexiglasscheibe und rannte die schmale Treppe entlang der Trasse nach unten, dem Tunnelausgang zu. Er und elf weitere, davon neun Deutsche, überlebten. Als die Türen sich endlich öffneten, waren die anderen Fahrgäste nach oben geflüchtet, weg vom Feuer im Heck. Nach spätestens 200 Metern holten erst die Rauchgase und dann das Feuer sie ein. Dem Tod konnten sie nicht mehr entrinnen.

Verschlampen. vergessen, vertuschen

Nach langen Untersuchungen wurden 16 Männer angeklagt: Mitarbeiter der Gletscherbahnen, der Aufsichtsbehörde und der Firmen, die die Bahn gebaut, gewartet Weiterlesen »

5.000 Bäume für den Waldumbau

12. November 2010

Die Deutsche Bahn AG fördert den Einsatz des Bergwaldprojekts e. V. zum Waldumbau

Vom 8. bis 12. November pflanzen 40 Auszubildende der Deutsche Bahn AG aus ganz Deutschland, zusammen mit dem Bergwaldprojekt e. V., Rotbuchen für den Waldumbau im Wassereinzugsgebiet eines Moores bei Zechlinerhütte. Die Deutsche Bahn unterstützt diese Aktion. Insgesamt stellt die Bahn zum Schutz der gefährdeten Bergwälder und für den Waldumbau in Deutschland eine Spende in Höhe von 100.000 Euro zur Verfügung. Von den drei aus diesen Mitteln finanzierten Projekten findet das eine in Zechlinerhütte statt.

„Wir begrüßen das Engagement der DB für den Waldumbau auf den Flächen des Landesbetriebs Forst Brandenburg“, so dessen Direktor Hubertus Kraut. „Die Azubis leisten hier einen wichtigen Beitrag für stabile Mischwälder zur Erhöhung der Grundwasserneubildung unter Wald sowie zum direkten Schutz der Moorentwicklung, denn ohne Wasser können Moore nicht leben“, sagte bei einem Pressegespräch Olaf Magritz, der für die Landeswaldbewirtschaftung zuständige Abteilungsleiter des Landesforstbetriebs. Die Aktion ist die dritte in den letzten beiden Jahren, die Bergwaldprojekt e. V. im Landeswald in Brandenburg durchführt.

Unter der Anleitung von Bergwaldprojekt-Förster Peter Naumann und unter der Regie der Oberförsterei Zechlinerhütte werden die freiwilligen DB-Azubis 5.000 Rotbuchen pflanzen. Damit leisten sie einen nachhaltigen Beitrag, um sowohl die Nadelholzbestände nach und nach in stabile Mischwälder umzuwandeln, als auch eine verbesserte Grundwasserneubildung einzuleiten, denn unter Laub- und Mischwäldern entsteht viel mehr wertvolles Trinkwasser als unter reinen Nadelwäldern.

„Um den Klimawandel zu begrenzen, müssen Emissionen gesenkt und zugleich artenreiche und klimastabile Wälder erhalten und wieder geschaffen werden. Das Bergwaldprojekt unterstützen wir im Rahmen des konzernweiten DB Eco Program schon im zweiten Jahr, weil dessen Baumpflanzungen nicht als fragwürdige Kompensationsprojekte angelegt sind“, so Peter Westenberger vom DB Umweltzentrum. Die Baumpflanzungen werden nicht als „Ausgleich“ für Emissionen angerechnet. Die finanziellen Mittel stammen aus der 2010 neu eingeführten Schutzgebühr in Höhe von einem Euro für die DB-Fahrplanbücher „Städteverbindungen“.

Die DB-Azubis bringen nicht nur eine anstrengende Woche auf den Pflanzflächen hinter sich, sie lernen gleichzeitig das faszinierende Ökosystem Wald näher kennen. Untergebracht sind die Teilnehmer im idyllisch am Grienericksee gelegenen forsteigenen Ferienobjekt Forsthaus Boberow.

Ziel der Bergwaldprojekteinsätze ist es, durch die praktische Arbeit, die in Gruppen unter professioneller Leitung durchgeführt wird, die Situation des Waldes an den konkreten Projektstandorten zu verbessern, die Zusammenhänge in der Natur hautnah zu erleben und unsere Abhängigkeit von den natürlichen Lebensgrundlagen zu erkennen.

quelle: http://www.umweltruf.de/news/111/news0.php3?nummer=46089

Nur Güterzüge rechnen sich für die Bahn

08. November 2010

40 Projekte hat die Deutsche Bahn neu bewertet. Das Ergebnis: Richtig wirtschaftlich sind eigentlich nur die Güterstrecken. Dabei fällt der Rhein-Ruhr-Express, die Super-S-Bahn Dortmund-Düsseldorf, unter den Tisch.

Es gibt einen Traum der Bundesregierung. Die Bahn soll in den nächsten Jahrzehnten 20 Prozent mehr Personen und 80 Prozent mehr Güter befördern. Was die Realität betrifft: Es fehlt das Geld, den Traum zu erfüllen. Mit mindestens 20 Milliarden Euro sind die Wünsche unterfinanziert.

Deshalb ist die Liste wichtig, die der Bundesverkehrsminister heute vorlegt. In ihr werden 40 Bahn-Vorhaben wirtschaftlich neu bewertet. Sie bestätigt eine Regel der Experten: Richtig wirtschaftlich zu bauen sind eigentlich nur Güterstrecken. Und deshalb wird der Rhein-Ruhr-Express, die Super-S-Bahn Dortmund-Düsseldorf, in dieser Rechnung unter den Tisch fallen. Auch der Ausbau der Strecke Lünen-Münster wird wohl zu wenig Ertrag bringen.

„Eiserner Rhein“ scheint lukrativ

Dass NRW sich trotzdem über das Ergebnis freuen kann, liegt am „Eisernen Rhein“. Bei dem Streckenvorhaben von Antwerpen über Mönchengladbach ins Revier, das an wenigen Stellen nur ausgebaut werden müsste, steht ein Nutzen von 506 Millionen Euro Kosten gegenüber, die bei lediglich 467 Millionen liegen. Und auch „Betuwe“ zwischen Emmerich und Oberhausen – das ist die andere, aber viel teurere Strecke am Niederrhein, bei der drittes Gleis und Lärmschutz dringend nötig sind – macht ein leichtes Plus von rund 140 Millionen Euro, wenn sie denn realisiert wird.

Ob die neuen Daten an den richtigen politischen Schaltstellen überzeugen, ist offen. Denn die Bundesregierung will nach wie vor das „große Geld“ aus ihrem Säckel lieber Stuttgart 21 zufließen lassen – ein Trend, dem NRW-Regierungen zu lange ziemlich untätig zugesehen haben. Dass sich bei den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen wenig ändern wird, wurde gestern in einer turbulenten Anhörung im Verkehrsausschuss des Bundestages deutlich.

„Günstige“ Rechnung bei „Stuttgart 21“

Der von der SPD-Fraktion geladene Experte Christian Böttger, der gegen das Projekt eingestellt ist, verlangte eine schlüssige und öffentlich einsehbare Kosten-Nutzen-Rechnung. Existierende Wirtschaftlichkeitsberechnungen seien offensichtlich „günstig gerechnet“ worden, sagte Böttger. Dabei spiele die Einberechnung von Güterverkehren eine zentrale Rolle, die aufgrund der technischen Gegebenheiten (Streckengefälle, fehlende Züge) aller Voraussicht nach gar nicht entstehen.

quelle und weiter lesen unter: http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Nur-Gueterzuege-rechnen-sich-fuer-die-Bahn-id3928526.html

Ratlosigkeit an der Bahnsteigkante

02. November 2010

Bahnkunden haben es wahrlich nicht leicht. Wenn sich die Verspätungen durch Herbstlaub auf den Schienen in Grenzen halten und weder Hitze noch Kälte Züge lahmlegen, dann stellen die Gewerkschaften die Signale auf Halt. Tarifauseinandersetzungen gehen immer zulasten der Kunden. Aber Bahn-Pendler treffen Streiks besonders hart, ihre Ausweichmöglichkeiten sind sehr begrenzt. Stiegen alle aufs Auto um, käme wohl kaum jemand auch nur halbwegs pünktlich zur Arbeit.

Warum Hunderttausende Pendler vergeblich auf ihren Zug warten, wird den wenigsten klar sein. Dass für die gleiche Arbeit im regionalen Schienenverkehr von vielen Privatbahnen nicht der gleiche Lohn wie bei der Deutschen Bahn gezahlt wird, ist bislang nur Eingeweihten bekannt. Dass auch die Deutsche Bahn bestreikt wird, wirkt unverständlich, ist aber erklärlich: Sie hat vorsorglich Billigtöchter gegründet, um im Bedarfsfall durch niedrigere Löhne Wettbewerb um Aufträge gewinnen zu können.

Die Bahn-Gewerkschaften kämpfen um die Angleichung der Gehälter. Sachlich sind die Unterschiede nicht begründbar, von jetzt auf gleich lassen sie sich aber wohl kaum einebnen. Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am Freitag sollten beide Seiten noch einmal prüfen, wie sie – kundenschonend – aufeinander zugehen können.

quelle:http://nachrichten.rp-online.de/leitartikel/ratlosigkeit-an-der-bahnsteigkante-1.104381

Bahn vorfristig am BBI

25. Oktober 2010

Fast hätte man es vergessen angesichts der aktuellen Debatte um die Flugrouten: Es gibt auch noch die Bahnstrecken zum BBI, und die standen bisher eher in der Kritik als die anderen Verkehrswege. Doch im Gegensatz zum Flughafen will die Deutsche Bahn ihre Terminpläne einhalten. »Unser Ziel ist es, dass alle Bahnanlagen am 30. Oktober 2011 betriebsbereit sein werden«, erklärte Projektleiter Matthias Hudaff gestern bei einer Baustellenbesichtigung. Zu diesem Datum war auch die Eröffnung von BBI geplant, doch der Termin hat sich inzwischen bekanntlich um acht Monate verschoben.

Die ersten Züge sollen im neuen Flughafenbahnhof direkt unter dem Terminal bereits im kommenden Frühjahr halten, denn dann beginnen die Probefahrten. Im Bahnhof wie auch in der westlichen Anschlussstrecke Richtung Hauptbahnhof und Potsdam liegen schon die Gleise, auch die drei Bahnsteige – zwei für die Fern- und Regionalbahn, einer für die S-Bahn – sind fertig. Derzeit werden Signal- und Sicherungstechnik installiert sowie die Oberleitungen bzw. Stromschienen montiert. An der neuen S-Bahn-Station Waßmannsdorf zwischen Schönefeld und Terminal fehlen noch die Zugangsbauwerke.

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